Suchmaschinen entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Art, wie Nutzer Informationen finden. Während Google jahrelang Links (blaue Links) als Antwort auf Suchanfragen lieferte, zeigt die Suchmaschine heute immer häufiger direkte Antworten: die sogenannten AI Overviews. Parallel dazu nutzen Millionen Menschen ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Microsoft Copilot, um Fragen zu stellen, oft ohne jemals eine klassische Suchmaschine zu öffnen.

Für Website Betreiber bedeutet das: Wer in diesen KI gestützten Systemen nicht als Quelle auftaucht, wird schlicht nicht mehr gefunden. Klassisches SEO allein reicht nicht mehr aus. Es braucht eine neue Strategie: KI-Sichtbarkeit.

Dieser Artikel zeigt Ihnen in 7 konkreten Schritten, wie Sie Ihre Website so optimieren, dass sie von KI-Systemen als vertrauenswürdige, relevante Quelle erkannt wird egal ob in Google AI Overviews, ChatGPT Antworten oder anderen generativen Suchsystemen.

Inhalt

Was ist KI – Sichtbarkeit
Warum klassisches SEO weiterhin wichtig bleibt 
Was ändert sich und was nicht
7 Schritte zur KI Sichtbarkeit
1. Keywords neu denken
2. Content für KI strukturieren 
3. Fragen & Antworten priorisieren 
4. Schema Markup & strukturierte Daten
5. E-E-A-T Signale verstärken
6. Interne Verlinkung & thematische Cluster
7. KI-Sichtbarkeit messen
Fazit und nächste Schritte

 

Was ist KI Sichtbarkeit

Definition: Sichtbarkeit in generativen KI-Systemen

KI Sichtbarkeit beschreibt, wie häufig und prominent Ihre Website oder Inhalte in den Antworten generativer KI Systeme wie  ChatGPT, Google Gemini, Perplexity oder Microsoft Copilot auftauchen.

Anders als bei klassischem SEO geht es nicht darum, in einer Liste von Links zu erscheinen. Stattdessen werden Ihre Inhalte direkt in die Antwort der KI eingewoben entweder als Quelle, Zitat oder Grundlage für die generierte Antwort.

Das Ziel: Ihre Website wird zur bevorzugten Referenz für relevante Themen.

Ein praktisches Beispiel:

Klassisches SEO: Ein Nutzer sucht „Der beste Laufschuh?“ und klickt auf Ihr Ranking-Ergebnis auf Position 3.

KI-Sichtbarkeit: Ein Nutzer fragt ChatGPT „Welches ist der beste Laufschuh für einen Anfänger?“ und erhält eine Antwort, die auf Ihrem Artikel basiert inklusive Quellenangabe mit Link zu Ihrer Website. (im Idealfall)

Die Währung ist nicht mehr der Klick, sondern die Nennung als Quelle. 

Unterschied zu klassischem SEO

Klassisches SEO optimiert Ihre Website für Suchmaschinen Rankings. Das Ziel: Auf Seite 1 erscheinen, Klicks generieren, Traffic aufbauen.

KI-Sichtbarkeit verfolgt ein anderes Ziel: Ihre Inhalte sollen so strukturiert, vertrauenswürdig und relevant sein, dass Large Language Models (LLMs) sie als primäre Quelle nutzen auch wenn kein Nutzer aktiv auf Ihre Website klickt.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

Klassisches SEO:

  • Ziel: Rankings in der Suchmaschine
  • Erfolgskennzahl: Klicks, Traffic, Verweildauer
  • Optimierung für: Google Algorithmus (Backlinks, Keywords, Ladezeit)
  • Nutzerverhalten: Nutzer klickt auf Link → liest auf Ihrer Seite

KI-Sichtbarkeit (GEO):

  • Ziel: Nennung der Quelle in KI-Antworten
  • Erfolgskennzahl: Citations, Brand Mentions, Quellenreferenzen
  • Optimierung für: LLMs (Struktur, Klarheit, E-E-A-T, Schema Markup)
  • Nutzerverhalten: Nutzer erhält Antwort direkt → liest Ihre Inhalte indirekt (via KI)

Wichtig: Klassisches SEO bleibt relevant! Google AI Overviews nutzen als Grundlage häufig Inhalte, die bereits gut ranken. Eine starke SEO-Basis ist deshalb die Voraussetzung für KI-Sichtbarkeit nicht ihr Ersatz.

Tiefer einsteigen: Von SEO zu GEO

Sie fragen sich, wo genau die Unterschiede zwischen klassischem SEO und
GEO (Generative Engine Optimization) liegen und wie Sie beides sinnvoll kombinieren?

In meinem Artikel Leitfaden „Von SEO zu GEO: Der strategische Übergang“ zeige ich Ihnen, welche SEO Maßnahmen Sie beibehalten sollten und wo neue Optimierungen nötig sind.

Ergebnis klassische Google Suche blaue Links

Beschreibung Link Liste blaue Links von Google Suchergebnisse für der beste Laufschuh

Ergebnis ChatGPT beste Laufschuh für Anfänger

Ausschnitt Ergebnis in ChatGPT der beste Laufschuh

Warum klassisches SEO weiterhin wichtig bleibt

SEO als Fundament für KI-Optimierung

Viele Website-Betreiber fragen sich: Lohnt sich SEO noch, wenn KI Systeme ohnehin eigene Antworten generieren?

Die klare Antwort: Ja – mehr denn je.

Google AI Overviews, ChatGPT und andere generative Suchsysteme nutzen als Grundlage für ihre Antworten nicht irgendwelche Inhalte aus dem Netz, sondern bevorzugt solche, die bereits gut strukturiert, vertrauenswürdig und auffindbar sind. In der Praxis bedeutet das: Seiten, die für klassisches SEO optimiert sind, haben auch in KI Systemen einen Startvorteil.

Die Gründe dafür sind technischer Natur:

  1. Crawling & Indexierung:
    KI-Systeme wie Google AI Overviews greifen auf dieselben Datenquellen zurück wie die klassische Google Suche. Wenn Ihre Seite nicht gecrawlt und indexiert wird, existiert sie für KI Systeme schlicht nicht.
  2. Qualitätssignale:
    Backlinks, Domain Authority, saubere technische Umsetzung, all das sind Indikatoren für Relevanz und Vertrauenswürdigkeit. KI-Modelle bevorzugen Quellen, die diese Signale mitbringen.
  3. Strukturierte Inhalte:
    Gutes SEO bedeutet heute: klare H-Strukturen, sprechende URLs, sinnvolle interne Verlinkung. Genau das erleichtert auch KI-Systemen das Verständnis Ihrer Inhalte.

Fazit: SEO ist nicht das Gegenteil von KI Optimierung – es ist ihre Voraussetzung.

Was sich ändert und was nicht

Auch wenn SEO weiterhin relevant bleibt, verschieben sich die Prioritäten. Manche Faktoren gewinnen an Bedeutung, andere verlieren an Einfluss.

Was bleibt wichtig:

  • Technische Grundlagen: Crawlbarkeit, Ladezeit, Mobile Optimierung, HTTPS
  • Content-Qualität: Einzigartige, relevante Inhalte (kein Duplicate Content)
  • Strukturierte Daten: Schema Markup wird für KI-Systeme noch wichtiger
  • E-E-A-T: Expertise, Erfahrung, Autorität, Vertrauenswürdigkeit

Was an Bedeutung gewinnt:

  • Antwort-Fokus: Statt Keyword Dichte zählt, ob Ihr Content direkte Antworten liefert
  • Klarheit vor Länge: Präzise, strukturierte Absätze schlagen „Content-Masse“
  • Quellenangaben & Zitate: Externe Referenzen erhöhen Ihre eigene Glaubwürdigkeit
  • FAQ & Frage-Antwort-Formate: KI-Systeme bevorzugen explizite Q&A-Strukturen

Was an Bedeutung verliert:

  • Exakte Keyword-Matches: LLMs verstehen Synonyme und Kontext besser als alte Algorithmen
  • Keyword-Dichte: Künstliche Wiederholungen wirken eher kontraproduktiv
  • Reine Backlink-Quantität: Relevanz und Kontext der Links zählen mehr als bloße Anzahl

Die Kernbotschaft: Wer bereits gutes, nutzerorientiertes SEO betreibt, ist für die KI-Ära bestens gerüstet. Die Ergänzung liegt im „Wie“ – nicht im „Ob“.

Die 7 Schritte zur KI-Sichtbarkeit

Im Folgenden zeige ich Ihnen sieben konkrete Maßnahmen, mit denen Sie Ihre Website für KI-Systeme optimieren – von der Keyword-Strategie bis zum Monitoring.

Jeder Schritt baut auf bewährten SEO-Prinzipien auf, erweitert sie aber gezielt für die Anforderungen generativer KI-Modelle.

Schritt 1: Keywords neu denken von Suchbegriffen zu Nutzerintentionen

Klassisches SEO fokussiert sich auf Keywords: Welche Begriffe suchen Nutzer? Wie oft werden sie gesucht? Welche Keyword Kombinationen ranken?

Für KI Sichtbarkeit reicht das nicht. Stattdessen müssen Sie verstehen, welche Intention hinter einer Suchanfrage steckt und welche Antwort der Nutzer erwartet.

Warum das wichtig ist:

ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews reagieren nicht auf einzelne Keywords, sondern auf Fragen und Kontext. Ein Nutzer fragt nicht „Laufschuhe 2026“, sondern „Welche Laufschuhe sind 2026 die besten?“. Die KI versteht die Frage und sucht Inhalte, die sie direkt beantworten.

Praktische Umsetzung:

  1. Analysieren Sie typische Nutzerfragen:
    Nutzen Sie Tools wie AnswerThePublic, AlsoAsked oder Google „Wird auch oft gesucht„, „Weitere Fragen“ um häufige Fragen zu Ihrem Thema zu identifizieren.
  2. Wandeln Sie Keywords in Fragen um:
    Statt „Laufschuhe“ → „Was sind die besten Laufschuhe für Anfänger?“
    Statt „Training Marathon“ → „Wie trainiere ich für einen Marathon als Anfänger?“
  3. Decken Sie Micro-Intents ab:
    Eine Frage hat oft mehrere Ebenen:

    • Wissen: „Was ist…?“
    • Verstehen: „Warum ist das wichtig?“
    • Anwenden: „Wie setze ich das um?“
    • Entscheiden: „Welche Variante ist für mich richtig?“
  4. Denken Sie in Use Cases:
    Statt „Laufhose“ → „Welche Laufhose ist die beste für Frühling?“

 Praxis-Beispiel: Long-Tail-Keywords für ChatGPT

    Szenario: Sie verkaufen Laufschuhe online.

    Klassisches Keyword: „Laufschuhe“
    Suchvolumen: 35700/Monat (sehr umkämpft)

    KI-optimierte Alternativen:

    • „Welche Laufschuhe sind für Anfänger am besten?“
    • „Wie finde ich die richtige Laufschuh-Größe?“
    • „Was ist der Unterschied zwischen Straßen- und Traillaufschuhen?“
    • „Welche Laufschuhe eignen sich bei Knieproblemen?“

    Warum das funktioniert:

    • Diese Fragen werden so (oder ähnlich) direkt an KI Systeme gestellt
    • Sie decken verschiedene Phasen der Kaufentscheidung ab (Orientierung → Vergleich → Kaufentscheidung)
    • Sie erlauben es Ihnen, konkrete, nützliche Antworten zu geben
    • KI-Systeme können Ihre Inhalte als direkte Antwort nutzen – inklusive Quellenangabe

    Wichtig: Verzichten Sie nicht auf klassische Keywords – ergänzen Sie sie um fragenbasierte Long-Tails.

    Auszug einer Antwort in den AI Overviews – wie finde ich die richtige Laufschuhgröße

    Ausschnitt aus AI Overwies Antwort wie finde ich die richtige Laufschuhgröße

    Schritt 2: Content für KI strukturieren

    KI-Systeme wie ChatGPT oder Google AI Overviews verarbeiten Inhalte anders als menschliche Leser. Sie scannen Texte nach klaren Mustern, extrahieren Fakten und suchen nach prägnanten Antworten auf konkrete Fragen.

    Für Sie als Website Betreiber bedeutet das: Je strukturierter Ihr Content, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine KI ihn als Quelle nutzt.

    4 konkrete Maßnahmen:

    1. Nutzen Sie eine klare H-Struktur:
      Jede Seite sollte genau eine H1 (Hauptthema) haben. Untergliedern Sie mit H2 (Hauptfragen/Aspekte) und H3 (Details). Vermeiden Sie Sprünge (z. B. H2 → H4).
    2. Schreiben Sie kurze, eigenständige Absätze:
      Jeder Absatz sollte eine Kernaussage enthalten idealerweise in den ersten 1–2 Sätzen. KI-Systeme extrahieren oft nur die ersten 50–100 Wörter eines Abschnitts.
    3. Verwenden Sie Listen und Aufzählungen:
      Bullet Points, nummerierte Listen und Tabellen sind für KI-Systeme leichter zu verarbeiten als Fließtext. Sie signalisieren: „Hier kommt eine strukturierte Antwort.“
    4. Integrieren Sie Frage-Antwort-Blöcke:
      Formulieren Sie explizite Fragen als Zwischenüberschriften (H3) und beantworten Sie sie direkt im folgenden Absatz.

    Praxis-Beispiel: Vorher/Nachher

    Szenario: Sie schreiben einen Ratgeber über Kaffeemaschinen.

    VORHER (schlecht strukturiert):

    „Kaffeemaschinen gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Manche arbeiten mit Kapseln, andere mit frischen Bohnen. Die Preise variieren stark, je nach Modell und Funktionsumfang. Wichtig ist auch die Reinigung, denn viele Geräte benötigen regelmäßige Entkalkung.“

    NACHHER (KI-optimiert):

    H2: Welche Arten von Kaffeemaschinen gibt es?

    Es gibt drei Haupttypen:

    • Kapselmaschinen: Einfach, schnell, ideal für Einzelpersonen
    • Vollautomaten: Frische Bohnen, individuell einstellbar, höherer Preis
    • Filterkaffeemaschinen: Klassisch, günstig, für größere Mengen

    H3: Was kostet eine gute Kaffeemaschine?

    Die Preise variieren je nach Typ:

    • Kapselmaschinen: 50–150 Euro
    • Vollautomaten: 300–1.500 Euro
    • Filterkaffeemaschinen: 30–100 Euro

    H3: Wie oft muss ich eine Kaffeemaschine entkalken?

    Faustregel: Alle 3 Monate bei normalem Gebrauch. Bei hartem Wasser häufiger (alle 4–6 Wochen).

    Auszug aus AI Overwies für strukturierten Content

    Auszug aus AI Overwies für KI strukturierten Content

    Schritt 3: FAQ & Frage Antwort Formate nutzen

    FAQ-Bereiche sind für KI-Systeme ideal: Sie liefern direkte Antworten auf konkrete Fragen genau das, was ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews suchen.

    Gleichzeitig signalisieren FAQs Google, dass Ihre Seite hilfreichen Content bietet, der typische Nutzerfragen beantwortet. Das erhöht die Chance auf Featured Snippets und AI Overview Platzierungen.

    3 Best Practices für KI-optimierte FAQs:

    1. Formulieren Sie Fragen so, wie Nutzer sie stellen:
      Nicht: „Definition Laufschuh-Dämpfung“
      Sondern: „Was bedeutet Dämpfung bei Laufschuhen?“
    2. Halten Sie Antworten präzise:
      Idealerweise 2–4 Sätze (40–60 Wörter). KI-Systeme bevorzugen kompakte, vollständige Antworten.
    3. Nutzen Sie FAQ-Schema Markup:
      Mit strukturierten Daten (Schema.org/FAQPage) machen Sie Ihre FAQs maschinenlesbar. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Google sie in AI Overviews einbindet.

    Tool-Tipp: Nutzen Sie AlsoAsked oder AnswerThePublic, um typische Nutzerfragen zu Ihrem Thema zu identifizieren.

    Auszug Antwort ChatGPT  für was bedeutet Dämpfung bei Laufschuhen
    Auszug aus AI Overviews zu FAQs optimierten Inhalt

    Schritt 4: Schema Markup & strukturierte Daten

    Schema Markup ist ein Code Format, mit dem Sie Suchmaschinen (und KI Systemen) die Bedeutung Ihrer Inhalte explizit mitteilen. Statt Text zu interpretieren, lesen sie strukturierte Daten und verstehen sofort, was eine Frage, eine Antwort, ein Preis oder eine Bewertung ist.

    Für KI-Sichtbarkeit ist Schema Markup besonders wichtig, weil generative Systeme bevorzugt auf klar strukturierte Datenquellen zugreifen.

    Die 3 wichtigsten Schema-Typen für KI-Optimierung:

    1. FAQ-Schema (FAQPage):
      Markiert Frage-Antwort-Paare. Erhöht die Chance auf Featured Snippets und AI Overviews.
    2. HowTo-Schema:
      Ideal für Anleitungen und Schritt-für-Schritt-Guides. KI-Systeme nutzen es für prozessorientierte Antworten.
    3. Product/Service-Schema:
      Für E-Commerce: Preise, Bewertungen, Verfügbarkeit werden maschinenlesbar.

    Code-Beispiel: FAQ-Schema

    So sieht FAQ-Schema Markup in der Praxis aus (JSON-LD):

    {

    „@context“: „https://schema.org“,

    „@type“: „FAQPage“,

    „mainEntity“: [{

    „@type“: „Question“,

    „name“: „Welche Laufschuhe sind für Anfänger am besten?“,

    „acceptedAnswer“: {

    „@type“: „Answer“,

    „text“: „Für Anfänger eignen sich neutrale Laufschuhe mit guter Dämpfung, z. B. Nike Pegasus oder Asics Gel-Nimbus. Wichtig: Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten, um Ihren Fußtyp zu bestimmen.“

    }

    }]

    }

    So implementieren Sie es:
    Fügen Sie den Code im <head>-Bereich Ihrer Seite ein oder nutzen Sie Plugins (z. B. Rank Math, Yoast SEO für WordPress).

    Tool-Tipp: Testen Sie Ihr Schema mit dem Google Rich Results Test.

     

    Zu technisch? Wir helfen Ihnen. Schema Markup, FAQ-Strukturen und KI-Optimierung erfordern technisches Know-how. Wenn Sie sich unsicher sind oder Zeit sparen möchten:

    Als spezialisierte GEO-Freelancer unterstützen wir Sie bei der Implementierung – von der Analyse bis zur finalen Umsetzung.

    Schritt 5: E-E-A-T Signale verstärken

    E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – Googles Qualitätskriterien für Content. KI-Systeme nutzen ähnliche Signale, um zu entscheiden, welche Quellen sie als vertrauenswürdig einstufen.

    Je stärker Ihre E-E-A-T-Signale, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews Ihre Inhalte als Quelle verwenden.

    4 konkrete Maßnahmen:

    1. Autorenprofile mit Expertise:
      Zeigen Sie, wer Ihre Inhalte schreibt. Fügen Sie Autorenboxen mit Qualifikationen, Berufserfahrung oder relevanten Credentials hinzu.
    2. Externe Quellenangaben:
      Verlinken Sie auf seriöse, etablierte Quellen (Studien, Fachpublikationen, offizielle Statistiken). Das erhöht Ihre eigene Glaubwürdigkeit.
    3. Transparenz & Kontakt:
      Impressum, Datenschutz, Kontaktmöglichkeiten – all das sind Vertrauenssignale. KI-Systeme bewerten auch die „Seriosität“ einer Domain.
    4. Aktualität:
      Aktualisieren Sie Inhalte regelmäßig. Fügen Sie Update-Hinweise hinzu (z. B. „Aktualisiert: Januar 2025“). Das signalisiert Relevanz.

     

    Schritt 6: Interne Verlinkung & thematische Cluster

    Interne Links helfen nicht nur Nutzern, sich auf Ihrer Website zurechtzufinden sie helfen auch KI-Systemen, den Kontext Ihrer Inhalte zu verstehen.

    Eine saubere interne Verlinkung signalisiert: „Diese Themen gehören zusammen“ und „Diese Seite ist die Hauptquelle zu diesem Thema“.

    Das Hub-and-Spoke-Modell:

    • Hub-Content: Ihre Hauptseite zu einem Thema (z. B. „Laufschuhe kaufen – Der ultimative Guide“)
    • Cluster-Content: Detailseiten zu Unterthemen (z. B. „Laufschuhe für Anfänger“, „Traillaufschuhe vs. Straßenlaufschuhe“, „Laufschuh-Größe ermitteln“)

    Jede Cluster-Seite verlinkt zurück zum Hub. Der Hub verlinkt zu allen relevanten Clustern.

    3 Best Practices:

    1. Verwenden Sie sprechende Ankertexte:
      Nicht: „Klicken Sie hier“
      Sondern: „Erfahren Sie mehr über die richtige Laufschuh-Größe“
    2. Verlinken Sie kontextuell:
      Setzen Sie Links dort, wo sie thematisch Sinn ergeben – nicht am Ende in einer generischen Link-Liste.
    3. Nutzen Sie Breadcrumbs:
      Sie zeigen die thematische Hierarchie (z. B. Home > Sport > Laufschuhe > Anfänger) und helfen KI-Systemen, Ihre Informationsarchitektur zu verstehen.

    Schritt 7: KI-Sichtbarkeit messen & optimieren

    Klassische SEO Metriken (Rankings, Traffic, Klicks) reichen nicht aus, um KI-Sichtbarkeit zu messen. Denn: Wenn ChatGPT Ihre Inhalte als Quelle nutzt, generiert das oft keinen direkten Traffic Sie erscheinen „nur“ als Referenz.

    Trotzdem können Sie Ihre Sichtbarkeit in KI-Systemen messen und optimieren.

    3 Methoden zur Messung:

    1. Manuelle Tests:
      Stellen Sie typische Nutzerfragen zu Ihrem Thema an ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews. Notieren Sie:
    • Wird Ihre Website als Quelle genannt?
    • In welchem Kontext (Haupt-Quelle oder Neben-Referenz)?
    • Welche Wettbewerber erscheinen stattdessen?
    1. Brand Mentions tracken:
      Nutzen Sie Tools wie Google Alerts oder Brand24, um zu überwachen, wann Ihr Markenname in KI Antworten auftaucht.
    2. Spezialisierte KI (GEO)-SEO-Tools:
      Klassische SEO Tools wie Sistrix oder Ahrefs – spezialisierte GEO Tools wie Rankscale oder Otterly

    Praxis-Beispiel: Test-Frage formulieren

    Szenario: Sie verkaufen Laufschuhe und haben einen Ratgeber „Laufschuhe für Anfänger“.

    Test-Frage an ChatGPT:
    „Welche Laufschuhe sind für Laufanfänger am besten geeignet?“

    Auswertung:

    • ✅ Wird Ihre Website als Quelle genannt? → Erfolg!
    • ❌ Werden nur Wettbewerber genannt? → Optimierungsbedarf
    • ⚠️ Generische Antwort ohne Quellen? → Thema noch nicht „SERP-reif“

    Optimierung:
    Passen Sie Ihren Content an: Nutzen Sie die exakten Fragen, die ChatGPT nicht beantworten konnte, und erstellen Sie dafür dedizierte FAQ-Abschnitte.

    Beispiel Sichtbarkeit von Nike in KI Chatbots, wie AI Mode von Google, AI Overwies und ChatGPT

    Auszug Sichtbarkeits Messung durch Sisxtrix für KI Chatbots

    Wie sichtbar ist Ihre Website in ChatGPT & Co.?

    Sie haben die Schritte gelesen aber wie gut ist Ihre eigene Website für KI-Systeme optimiert? Finden Sie es heraus.

    Unser kostenloser GEO Quick-Check analysiert Ihre wichtigsten Seiten:

    • Werden Sie in ChatGPT/Perplexity zitiert?
    • Fehlt Schema Markup oder FAQ-Struktur?
    • Wo sind die größten Optimierungspotenziale?

     

    Fazit & nächste Schritte

    KI-Sichtbarkeit ist kein Hype sie ist die logische Weiterentwicklung von SEO in einer Welt, in der Nutzer zunehmend direkte Antworten erwarten statt Link-Listen.

    Die gute Nachricht: Wer bereits gutes, nutzerorientiertes SEO betreibt, ist für die KI-Ära bestens gerüstet. Die Ergänzung liegt im „Wie“ – nicht im „Ob“.

    Ihre nächsten Schritte:

    1. Analysieren Sie Ihre wichtigsten Seiten: Welche Fragen beantworten sie? Sind die Antworten klar strukturiert?
    2. Implementieren Sie FAQ-Bereiche: Nutzen Sie Tools wie AlsoAsked, um typische Nutzerfragen zu identifizieren.
    3. Fügen Sie Schema Markup hinzu: Starten Sie mit FAQ  oder HowTo-Schema für Ihre meistbesuchten Seiten.
    4. Testen Sie Ihre Sichtbarkeit: Stellen Sie 5–10 typische Fragen zu Ihrem Thema an ChatGPT oder Perplexity. Wird Ihre Website genannt?
    5. Optimieren Sie kontinuierlich: KI-Systeme entwickeln sich weiter. Bleiben Sie am Ball und passen Sie Ihre Inhalte regelmäßig an.

    Sie haben die 7 Schritte kennengelernt. Jetzt geht’s an die Umsetzung.

    Wählen Sie Ihren Weg:

    Selbst umsetzen? 

    → Lesen Sie unseren Leitfaden „Von SEO zu GEO: Der strategische Übergang“

    → Leitfaden von SEO zu GEO

    Erst checken, dann optimieren?

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